2. Reisebericht
„vom Krankenbett zur Sonnenliege“
langsam
mutiger werden
Mittlerweile
hatte ich meine Gehhilfen gegen einen Gehstock
eintauschen können. Dies gab mir natürlich viel mehr
Möglichkeiten und von Neugier getrieben auch mehr Mut. Im
stillen klopfte ich mir selber auf die Schulter „weiter
so sagte ich zu mir, für jemand, dem man noch vor wenigen
Jahren beide Beine Amputieren wollte und später sagte er
würde nie wieder Laufen, war ich doch weit gekommen.“ Im
letzen Jahr schon eine Woche mehr als beim ersten mal,
konnte ich meine Eindrücke über dieses schöne Fleckchen
Erde steigern.
Auch das
Klima kam meiner Gesundheit sehr zugute. Und jedes Mal
wenn man sich mit Menschen unterhielt die auch ein Leiden
hatten, kamen wir zu der Auffassung, dies müsste es auf
Krankenschein geben. Für viele brachte ein Urlaub dort
mehr als 4 Wochen in einer
Rehaklinik.
Mit der gewonnenen Erfahrung der
letzten male, das hier immer sehr freundlich und jeder mit
jedem sprach beeindruckte mich immer wieder aufs neue. Über
diese Zeit lernte ich Leute kennen die ich auch immer wieder
für einen kleinen Plausch aufsuchte.
Die mir dort gebotene
Hilfsbereitschaft blieb ungeschlagen von allem was ich je zuvor
kennen gelernt hatte. Mit deren Hilfe und Ortskenntnis begann
ich Ausflugsziel um Ausflugsziel zu
besuchen.
Der 15m hohe Buddha
gilt
als
Wahrzeichen der
Insel
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Eine Chinesische
Tempelanlage
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Beschreiben kann man das Gefühl nicht,
das mich beschleicht wenn ich eine Tempelanlage betrete.
Ein Ort der Ruhe und Meditation wo Raum und Zeit
scheinbar keine Rolle spielen.
Die dortigen Mönche, sprechen ein Gebet gegen kleine Spenden
dabei sitzend oder kniend lauscht man dem Gemurmel und doch, so
scheint es oder glaubt man zumindest es zu
verstehen.
Einer der Wasserfälle die auch zum Baden
einladen

Führungen durch die Dschungellandschaft
kann man auch auf dem Rücken eines
Elefanten
erleben
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Doch
nicht nur die Ausflugsziele machten den Aufenthalt so
interessant. Selbst in den Ortschaften die ich besuchte
gab es soviel zu entdecken. Egal ob es sich hierbei um
irgendwelche Shops handelte, Märkte am Straßenrand oder
kleine Restaurants und Garküchen die immer wieder für
Kulinarische Abwechslung sorgten. In den Garküchen bekam
man für kleines Geld immer ganz frisch zubereitete
Speisen. Die Thailändische Küche, als Gesunde und
frischeste Küche der Welt bekannt, liefert für jeden
wahre Gaumenfreuden.
Wie auch die voran gegangenen Besuche endete auch dieser und es
ging zurück in die kalte Heimat. Ich schreibe mit Absicht nicht
„nach Hause“ denn das Gefühl „nach Hause zu kommen“ erfuhr ich
bereits bei der Ankunft auf dem Island. Mit dem Gedanken noch
lange nicht alles entdeckt zu haben ging auch diese Reise zu
ende. Aber ich würde wiederkommen um noch mehr zu sehen das
stand für mich fest.
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