die Geschichte
Liebe
Leser,
diese Seite soll jenen Kraft geben, die egal durch welche
Umstände auch immer mit einem Handicap durchs Leben gehen,
beziehungsweise gehen müssen . Es soll denen Mut machen die
sich noch nicht richtig trauen und diejenigen die schon einen
Schritt weiter sind in ihrem tun bestärken.
Ich möchte Ihnen hier mal eine Geschichte erzählen, was ich
erlebt habe.
Alles begann nach einem schweren Autounfall vor 8
Jahren. Ein junger Familienvater erlitt bei dem Unfall
schwerste Verletzungen. So schwer das man seiner Familie und
Angehörigen keine Hoffnung mehr machte das er dies Überleben
würde. Eine Horrormeldung für die beteiligten. Nach drei
Monaten auf der Intensivstation, der Zustand war zwar immer
noch kritisch aber stabil so das er die Intensivstation
verlassen konnte und auf die Normalstation verlegt wurde.
Eine Verlegung in eine Heimatnahe Uniklinik folgte, als sein
Zustand so stabil war das man ihn mit dem Hubschrauber nach 6
Monaten überführen konnte. Zwei Jahre verbrachte der junge Mann
insgesamt in Kliniken, nach unzähligen Operationen in dieser
Zeit und anschließendem Rehaaufenthalt wurde der junge Mann der
nun im Rollstuhl saß nach Hause entlassen.
Jeder der schon einmal etwas hatte, weiß womit man
konfrontiert wird wenn man nach Hause entlassen wird. Es muss
alles um einen herum Organisiert werden, man ist auf Hilfe
angewiesen. Vor allem dann, wenn man nach Hause geht und keiner
ist mehr da. Die Ehefrau hatte nach den ersten 4 Monaten des
Krankenhausaufenthaltes die Scheidung eingereicht und samt
Kinder das weite gesucht. Nun saß der junge Mann mit gerade mal
40 Jahren ganz alleine in seiner alten Wohnung.
Optimismus stärkt obwohl dies sehr schwer ist, aber das
Leben geht ja weiter wenn auch ohne Familie und ohne Job. Die
darauf folgenden zwei Jahre waren auch noch immer wieder von
längeren Krankenhausaufenthalten geprägt. Der große Lebenswille
und die unermüdlichen Bemühungen, machten es erst möglich, das
nach dieser Zeit er langsam den Rollstuhl verlassen konnte und
mit wenigen Schritten an Gehhilfen seine Welt wieder erobern
konnte.
Es war Herbst geworden, die Abende wurden wieder länger und die
Einsamkeit immer größer und das für einen Menschen, der über
die ganze Zeit seinen Lebensmut und Humor nicht verloren hatte.
Jeder weiß doch wie Depressiv man wird wenn diese Zeit kommt.
Noch schlimmer wenn man wegen des Wetters und des Handicaps die
Wohnung nicht mehr verlassen kann.
Da kam sein Entschluss ; Ich muss unter Menschen und
versuche dieser Situation zu entfliehen. Zuvor schon viel in
der Welt herrumgekommen, nahm er sich eine Weltkarte zu Hand
suchte nach einem geeignetem Ziel für seine Flucht.
Seine Wahl fiel auf eine Insel in Asien, ohne irgend jemand von
seinem Vorhaben in Kenntnis zu setzten beschloss er dort hin zu
fahren. Drei Wochen im Winter das ginge dachte er bei sich.
Drei Wochen andere Menschen sehen, drei Wochen ohne Ärzte und
Schwestern, drei Wochen keine Leute in weißer Kleidung die sich
um ihn kümmern.
Geplant so gut es möglich war, hatte er alles
berücksichtigt, ginge das gut ?
Es ging gut, so gut das er im darauf folgendem Jahr wieder
aufbrach und blieb vier Wochen.
In jedem Jahr steigerte sich, die Anzahl der Wochen, die er
blieb. Aber dennoch jedes Jahr eine wiederkehrende Operation
manchmal auch zwei, hielten ihn nicht davon ab, sein für ihn
Traumhaftes Ziel wieder anzusteuern.
Seit dem ersten Urlaub sind nun 5 Jahre vergangen, bis
auf die Operation die immer noch Jährlich notwendig ist, bleibt
er auf der Insel und hilft Menschen mit Handicap, Menschen die
auch mal die Insel besuchen möchten. Als Betroffener weiß er um
die Bedürfnisse, hilft bei der richtigen Findung von
Unterkunft, begleitet diese Menschen bei Besichtigungen von
Kultur bis Natur. (link zu Insel Beschreibung)
Er sieht sich heute als Ansprechpartner für Leute die seine
Hilfe gerne annehmen. Möchte anderen Mut machen. Selbst sehr
Lebensfroh, kontaktfreudig freut er sich, nun anderen Menschen
helfen zu können.
Sie haben es vielleicht schon vermutet die erzählte
Geschichte ist meine eigene. Sollte ich ihnen damit etwas Mut
gemacht haben und ihr Interesse geweckt haben, kontaktieren Sie
mich.
Ferner finden Sie auf meiner Seite viele Anregungen und
Links die Sie nutzen können Ihr Traumziel zu finden oder mich
zu besuchen.
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